
Costa Calma
Schon im Jahr 1965 wurde die Costa Calma von einem Deutschen entdeckt, der ihr
auch den Namen gab und einige wenige Bungalows baute. Costa Calma heißt: die
ruhige Küste.
Bis in die Jahre 1967 bis 1980 hieß sie zu Recht Costa Calma, denn sie war weder
dem offenen Meer mit seinen hohen Wellen ausgeliefert, noch gab es viele Hotels
oder grosse Bungalowanlagen. Danach geriet sie in Vergessenheit. Man
konzentrierte sich auf den Süden der Halbinsel Jandias, wo schon in den Jahren
1967 bis 1970 erste Hotels entstanden. Erst in der Mitte der Jahre 1980 - 1990
setzte der große Boom ein und man baute an der Bucht der Costa Calma viele große
und leider auch hohe Hotels und viele Bungalows, womit man der gestiegenen
Nachfrage des deutschen Tourismus gerecht werden wollte, denn die Kapazitäten
des Südens reichten nicht weiter aus.
Im Jahr 1982 plante und erstellte der Spanier Gregorio Perez Saavedra die
Urbanisation, die zunächst Cañada del Rio hieß.
Er baute die erste Meereswasseraufbereitungsanlage, eine
Abwasseraufbereitungsanlage, er sorgte für den Anschluss an das öffentliche
Stromnetz, er legte Strassen an und erschloß somit die vielen Grundstücke der
Costa Calma. Nach und nach wurden Hotels und Bungalow-Anlagen gebaut und schnell
entwickelte sich das Touristenzentrum, das man heute allgemein Costa Calma
nennt.
Eine sehr gut ausgebaute und asphaltierte Strasse verbindet den 68 km entfernten
Flughafen mit der ehemals ruhigen Küste.
Der gesamte Ort mutet wie eine Oase an, und großzügig angelegte Palmenhaine und
ein Wald mit kanarischen Kiefern und vielen Palmen und sonstigen endemischen und
auch vielen tropischen Pflanzen runden diesen Eindruck ab. Die Hotels haben
wunderschön angelegte Gärten mit unzähligen Pflanzen, und die Grünzonen und
Gärten der Costa Calma bieten einen wirklich optischen Genuß.
Die Costa Calma steht im krassen Gegensatz zur sonst eher kargen und fast
karstigen Natur der Insel. Diesen ersten Eindruck gewinnt man auf der Fahrt vom
Flughafen zur Costa Calma. Man ist aber um so überraschter, findet man,
angekommen in der Costa Calma, eine wirklich üppig grüne und blühende Oase vor.
Erst mit den modernen Meereswasseraufbereitungsanlagen brachte man der Insel und
der Natur das lebenspendende Wasser und veränderte stellenweise ihren
wüstenhaften Charakter, wie es in der Costa Calma geschah.
In der Costa Calma beginnt der traumhafte Sandstrand der Halbinsel Jandia, der
sich sauber und gold-gelb an die Küste schmiegt und praktisch mit einer Länge
von fast 23 km die Hälfte der Halbinsel Jandia bestimmt. Er lädt zu ausgiebigen
Strandspaziergängen ein, zum Baden und Schwimmen, zum Joggen und Strandsegeln
und eine großangelegte Surfschule sorgt für die vielen ambitionierten Surfer und
Kitesurfer. Allen Fuerteventurafans bietet die Insel ideale Voraussetzungen, die
immer angenehmen Temperaturen, kristallklares Wasser, Strand und Wärme, die man
vor allem in den Monaten des Winters in Europa vermisst, Wind und viel, viel
Abwechslung. Ideal ist der seicht abfallende Strand für Familien mit Kindern,
denn hier können die Kinder ungefährdet baden und einen einmaligen und ganz
natürlichen Sandkasten nutzen. Wer nur der Ruhe frönen will, findet in mehreren
großen und kleinen Buchten ideale und ruhige Schattenplätze oder leiht eine der
vielen Liegen mit Sonnenschirm, die sich vor den Touristenzentren am Strand
befinden.
Das Klima der Costa Calma ist, wie das auf der gesamten Insel vorherrschende,
gemäßigt. Oftmals weht ein angenehmer Wind und in den Sommermonaten auch einmal
eine steife Brise, die besonders von Surfern geschätzt wird. Die Temperaturen
sind von den Jahreszeiten abhängig, und wird es einmal so richtig warm, so läßt
die geringe relative Luftfeuchtigkeit ein Gefühl der übergroßen Hitze erst gar
nicht aufkommen. Es regnet selten, was die Insel unschwer erkennen läßt. Wenn es
trotzdem einmal regnet, so nur in den Wintermonaten, d.h. zwischen den Monaten
November und April. Kurze und manchmal auch heftige Schauern können den Tag
nicht vermiesen, denn auch an solchen Tagen ist es angenehm warm, und dann
unternimmt man ausgiebige Spaziergänge oder Ausflüge über die sehr
abwechslungsreiche und interessante Insel.
Die Costa Calma hat, da sie sehr lang gestreckt ist, mehrere Zentren mit
entsprechenden Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafeterias,
in denen man auch reichlich und ausgiebig frühstücken und typische Landeskost
essen kann. In vielen Hotels gibt es abendlich ein Unterhaltungsprogramm mit
entsprechenden Shows und darüber hinaus gibt es gemütliche Kneipen und auch
einige Discotheken. Es ist also für jeden Geschmack gesorgt und Langeweile kommt
nicht auf.